Afula Express (1997)
Israel 1997, 97 min., hebr. mit dt. u. russ. U., Regie: Julie Shles
Israels raue Wirklichkeit bildet den Hintergrund von "Afula
Express", ein herzerwärmend komisches Drama von kleinen
Leuten aus der Provinz, die sich große Träume in der
großen Stadt Tel Aviv erfüllen wollen.
Die Einbindung von dokumentarischem Material in die Geschichte macht
den Film zu einer einzigartigen Erfahrung für den Zuschauer.
Vulcan Junction
Tzomet Vulcan (1999) Israel 1999, 102 min., hebr. mit dt. u. russ.
U., Regie: Eran Riklis
Neun Tage im Leben von sechs jungen Israelis, fünf Männern
und einer Frau, jeder von ihnen vor Entscheidungen mit großer
Tragweite , an einer Weggabelung im Leben.
Die letzen neun Tage vor dem 6. Oktober 1973: Jom Kippur, der höchste
jüdische Feiertag, an dem Syrien und Ägypten Israel den
Krieg erklärten. Neun Tage, sechs Menschen, Rock'n Roll: "Vulcan
Junction" untersucht die Naivität, Unschuld und Ahnungslosigkeit
des Israels von 1973 - eine Unschuld, die zerplatzt wie eine Seifenblase
mit dem Überraschungsangriff der arabischen Nachbarn am 6.
Oktober 1973.
Circus Palestine
Kirkas Palestina, Israel 1998, 90 min., hebr./russ./arab./engl./
mit dt. u. russ. U., Regie: Eyal Halfon
Eines schönen Tages kommt ein kleiner Zirkus aus Osteuropa
ins Heilige Land und schlägt sein Lager auf in einem kleinen,
pittoresken heruntergekommenen Dorf in der Westbank, dessen Ruhm
sich bis dahin vor allem darauf beschränkt hat, die besten
und schnellsten unter jenen Autos, die ihren Weg als Diebesgut ins
Westjordanland gefunden haben, in Teilen weiter zu verkaufen.
"Kirkas Palestina" scheint eine völlig aberwitzige
Geschichte zu erzählen. Tatsächlich offenbart der Film
mit seinen irreal anmutenden Bildern Aspekte einer Welt, deren Komplexität
nur erahnen kann, wer sie erlebt hat , einer Welt, in der Freund
und Feind oft kaum zu unterscheiden sind und sich gelegentlich in
einer Person vermischen.
Yana's Friends
Yana's Friends - Hachaverim Shel Yana, Israel 1999, 90 min., hebr./russ.
mit engl. U. Regie: Arik Kaplun
Eine Geschichte von der Ankunft russischer Immigranten in Tel Aviv
just in der Zeit des Golfkrieges.
Während irakische Scuds über ihre Köpfe fliegen und
ein ganzes Land sich in luftdicht versiegelten Räumen verbarrikadiert,
kämpfen Yana und ihre Freunde vor allem mit ihren Problemen,
die Immigranten überall auf der Welt haben: Sprache, Kultur,
Geld, Arbeit und Liebe.
Immer häufiger bekommen Immigranten aus Osteuropa in den letzten
Jahren Bild und Stimme im israelischen Kino. Arik Kaplun reflektiert
sehr authentisch die gemeinsamen Probleme der mittlerweile ca. eine
Million Neueinwanderer aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion.
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