Jedes Mal, wenn „Flüstern & Schreien“ lief, kam vom Publikum die Frage nach der Fortsetzung. Nun endlich hat am 7. Oktober beim Eberswalder Filmfest    
Achtung! Wir kommen.... und wir kriegen Euch alle.
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 seine offizielle Premiere.    
   
Doch vorher läuft „AWK“ schon 14 Tage im Casablanca. Da sich dies vor einer ordentlichen Premiere nicht gehört, werden es also ‚Testvorführungen’ sein. Den Fans wird es recht sein. Besonders, dass am 7. September Regisseur Carl G. Hardt erzählen wird über den unsäglichen Rechtsstreit mit den Rammstein-Managern, aber vor allem über die ‚wilde Zeit im Osten’, als alles möglich schien.
Die Macher garantieren, dass das Filmwerk an musikalischer Härte und an Humor, vor allem aber an Inhalt noch mehr gewonnen hat.
   
R: Carl G. Hardt, BRD 1997-2000, 2007

 
Musikfilm  

 

 
"ACHTUNG! WIR KOMMEN." ist eine Bilderflut, getrieben von brachialem Gitarrensound, eine Dokumentation voller Tragik, Humor und Wut im Bauch. Drei Jahre, ab Frühjahr 1990, dokumentierten Kameramann Steffen Sebastian und Regisseur Carl G. Hardt das Geschehen im Prenzlauer Berg und Berlin Mitte: Das Besetzen von Häusern wie die Schönhauser 5, den Eimer und Red Pub, das Tachles, das Auflösen und Entstehen von Bands, Konzerte in Thüringen und an der Ostsee, die Aktionen des Piratensenders "Radio P" ...
Der Film erzählt von ostdeutschen Musikern, die sich nach der so undeutschen Wendezeit 1989 neu formieren, ihren Platz suchen in einer neuen Gesellschaft. Er erzählt mit Humor eine "Zeit der eskalierenden Möglichkeiten" – bis nach 10 Jahren der bundesdeutsche Alltag auch diese Menschen im Osten erreicht hat. Der Film ist eine Sympathieerklärung an Menschen, die etwas in Bewegung setzen, eine Aufforderung, sich von der Gesellschaft, der Zeit und vom Alltag nicht unterkriegen zu lassen. Aljoscha "Alexander" Rompe – Frontmann der Band Feeling B – war einer der aktivsten Köpfe in dieser aufregenden Zeit und Protagonist während der filmischen Materialsammlung. Aljoscha und Christoph Zimmermann haben den Filmleuten und den Zuschauern eine Tür in ihre Welt der Musik aufgemacht, die Aussenstehenden sonst verschlossen bleibt. So ist auch ein filmisches Memorandum für die Musiker Aljoscha und Christoph entstanden.
 
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