Als das Meer verschwand   I back I
     
   
R: Brad McGann, Neuseeland 2004

 
mit Matthew MacFayden, Emily Barclay, Miranda Otto, Colin Moy, Jodie Rimmer, Jimmy Keen, Toby Alexander u.v.a.  

 
 

Paul Prior, ein weitgereister Kriegsberichterstatter, kehrt nach 17 Jahren zum Begräbnis des Vaters zurück in sein neuseeländisches Dorf. Als Jugendlicher war er einst weggelaufen. Sein jüngerer Bruder hat ihm dies nicht verziehen, nun ist die Aufnahme nicht gerade herzlich. Paul richtet sich in einer verborgenen Hütte ein, in der sein Vater sich zum Lesen und Musikhören zurückgezogen hatte und die ihm früher auch selbst als Schlupfloch diente. Er bleibt nicht lange allein, denn auch das Mädchen Celia fand die Hütte und kommt gelegentlich dorthin. Mit der jungen Außenseiterin verbindet ihn bald eine geheimnisvolle Freundschaft. Das dichterisch begabte Mädchen träumt von einem Leben als Schriftstellerin und Journalistin in Europa. Celia nimmt an einem landesweiten Dichter-Wettstreit teil und verbindet in ihrem Beitrag "Als das Meer verschwand" neuseeländische Mythen mit der Gegenwart (ein wunderschöner Bogen zu Whale Rider). Ihr plötzliches Verschwinden birgt ein weiteres Rätsel und führt zu einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit. Alles ist miteinander verwoben und erschließt sich durch Rückblenden über verschiedene Zeitebenen. Ein ungeheuer beeindruckender Film über die Schwierigkeit des Erwachsenwerdens und Konflikte aus dieser Zeit, die einen das Leben lang begleiten.

Falls meine Begeisterung für diesen Film noch nicht deutlich herauszulesen ist, ich lege ihn allen Casablanca-Freunden sehr ans Herz.

 
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