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Paul Prior, ein weitgereister Kriegsberichterstatter,
kehrt nach 17 Jahren zum Begräbnis des Vaters zurück in sein neuseeländisches
Dorf. Als Jugendlicher war er einst weggelaufen. Sein jüngerer Bruder
hat ihm dies nicht verziehen, nun ist die Aufnahme nicht gerade
herzlich. Paul richtet sich in einer verborgenen Hütte ein, in der
sein Vater sich zum Lesen und Musikhören zurückgezogen hatte und
die ihm früher auch selbst als Schlupfloch diente. Er bleibt nicht
lange allein, denn auch das Mädchen Celia fand die Hütte und kommt
gelegentlich dorthin. Mit der jungen Außenseiterin verbindet ihn
bald eine geheimnisvolle Freundschaft. Das dichterisch begabte Mädchen
träumt von einem Leben als Schriftstellerin und Journalistin in
Europa. Celia nimmt an einem landesweiten Dichter-Wettstreit teil
und verbindet in ihrem Beitrag "Als das Meer verschwand"
neuseeländische Mythen mit der Gegenwart (ein wunderschöner Bogen
zu Whale Rider). Ihr plötzliches Verschwinden birgt ein weiteres
Rätsel und führt zu einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit.
Alles ist miteinander verwoben und erschließt sich durch Rückblenden
über verschiedene Zeitebenen. Ein ungeheuer beeindruckender Film
über die Schwierigkeit des Erwachsenwerdens und Konflikte aus dieser
Zeit, die einen das Leben lang begleiten.
Falls meine Begeisterung für diesen Film noch
nicht deutlich herauszulesen ist, ich lege ihn allen Casablanca-Freunden
sehr ans Herz.
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