Amores Perros
  I back I
     
   
R:Alejandro González Iñárritu, Mexiko 2000

 
mit Emilio Echevarria, Gael García Bernal, Goya Toledo, Vanessa Bauche, Alvaro Guerrero  

 

 
Wohl selten hatte ein Erstlingswerk solche Wucht und Eindringlichkeit wie Iñárritus „Amores Perros“. Inzwischen hat er mit „21 Gramm“ nachgesetzt und stand mit „Babel“ kurz vor dem Regie-Oscar. Mit dem traumwandlerischen Geschick eines geborenen Filmemachers treibt Inárritu hier drei parallel laufende Geschichten voran. Der Obdachlose “El Chivo” und sein Rudel wilder Hunde, das reiche Supermodel Valeria mit ihrem Schoßhündchen und Octavio, der mit seinem bislang braven Haustier überraschend die Kampfhundeszene aufmischt. Vom Ausgangspunkt, einem Autounfall in den alle Protagonisten verwickelt sind, schwärmt der Film gleichermaßen in Vergangenheit und Zukunft aus. Dabei schickt er den Zuschauer in ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Anrührendes und Abstoßendes, Absurdes und Alltägliches, nackte Brutalität und zarte Poesie, Inárritu holt seine Figuren dort ab, wo sie im Leben stehen, ungeschönt und wahrhaftig. Ein faszinierendes Kaleidoskop aus Mexico, intensiv unterstützt durch einen außergewöhnlichen Soundtrack.  
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