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| Lovesong für Bobby Long |
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I Scarlett Johansson im Casablanca in
I The Man Who Wasn't There
I Lost in Translation
I Das Mädchen mit dem Perlenohrring
I Lovesong für Bobby Long
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R: Shainee Gabel, USA 2004
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| mit Scarlett Johansson (Pursy Will), John Travolta (Bobby Long), Gabriel Macht (Lawson Pines), Deborah Kara Unger (Georgianna), Dane Rhodes (Cecil), David Jensen (Junior), Clayne Crawford (Lee), Sonny Shroyer (Earl), Walter Breaux (Ray), Carol Sutton (Ruthie)
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Lorraine ist, nein war, eine von allen Männern in ihrem Umfeld geliebte und abgöttisch verehrte Musikerin. Die Trauer über ihren Tod sitzt tief bei Bobby Long (John Travolta). Ihm, dem ehemaligen Literaturprofessor, seinem Kumpel Lawson (Gabriel Macht) und ihrer eigenen Tochter Purslane (Scarlett Johansson) hat Lorraine ihr Haus vermacht. Als Purslane ihren ersten Schock über den Tod der Mutter und den Zustand der zu einer Bruchbude verkommenen Immobilie verdaut hat, versucht sie, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Das freilich ist leichter gesagt als getan, zumal Purslane nicht in jeder Hinsicht Zielstrebigkeit beweist und sich das Zusammenleben mit den zwei schon morgens betrunkenen Männern als nicht einfach erweist. Doch alle wissen: irgendwie muss es weiter gehen, trotz der Lethargie, in der vor allem Bobby Long gefangen scheint, trotz des Alkohols, vom dem er nicht lassen mag. Für Purslane bedeutet die Rückkehr in ihren Heimatort eine Reise zurück zu Wurzeln, von denen sie bislang nichts wusste. Jeder hier kannte sie noch als kleines Mädchen, jeder schwelgt in Erinnerungen. Der Ort in diesem Film ist einer, an dem die Zeit still zu stehen scheint, dessen Rhythmus von den in den Tag hinein lebenden Bohemiens bestimmt wird, deren Geist jedoch durchaus wach ist. Dabei ist Scarlett Johansson als 17-jährige Teenagerin eine eher untypische Vertreterin ihrer Generation. Selbstbewusst und doch auch unsicher, direkt und doch nicht spöttisch, verführerisch und doch nicht das Abenteuer suchend. Dass sie mit Bobby Long den Alabama-Shuffle tanzt mag durchaus als Hommage an Travoltas Kult gewordene Tanzeinlagen in "Pulp Fiction" und zuletzt "Be cool" verstanden sein. Die Bruchbuden-WG verkörpert schliesslich, was diesen gelungenen, warmherzigen und doch auch in Teilen schmerzhaften Film und seine in ihm steckende Familiengeschichte letztendlich ausmacht: eine Mischung aus Wärme und Tragik.
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