|
Camilo Mejia ist einer
der bekanntesten amerikanischen Kriegsdienstverweigerer. Nach
sechsmonatigem Einsatz im Irakkrieg verließ er bei einem
zweiwöchigen Heimaturlaub die US-Armee. Regisseur Peter
Lilienthal begleitet den zwischenzeitlich Inhaftierten bei
seinen Versuchen, wieder im Leben Fuß zu fassen und verfolgt
sein neues Engagement für die Friedensbewegung.
Kontrastiert wird Camilos langer Weg zum Ungehorsam mit der von
Fernando Suarez del Solar, der seinen Sohn Jesus bei der Irak-Invasion
verlor: Der erste Mexikaner, der in diesem Krieg starb. Fernando geht
in seiner Trauer den Hintergründen nach und gründet
das Guerrero Azteca Peace Project.
Thematisiert wird nicht nur die
‚Legitimität’ des Krieges der US-Armee im
Irak, sondern Lilienthal fragt weiter: Wer sind die Opfer der Kriege?
Warum lassen Väter ihre Söhne in den Krieg ziehen?
Was bewegt junge Menschen dazu, in die US Armee einzutreten? In Frage
gestellt werden die Rekrutierungsmethoden der US-Armee und die
Ausbeutung der ahnungslosen jungen Hispanos, die in den USA auf ein
besseres Leben hoff(t)en.
|
|