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Regisseur Wes Anderson folgt drei Brüdern auf einer Zug-Odyssee im „Darjeeling Limited“ durch Indien. Als diese zusammentreffen, sind sie alle gerade vom Schicksal gezeichnet: Der eine trauert seiner Beziehung hinterher, einer wollte eigentlich seine Beziehung beenden – weil seine Freundin ein Kind bekommt. Der Dritte hat den gesamten Film über den Kopf bandagiert hat, weil er absichtlich gegen einen Berg gefahren ist. Nun begeben sich die Brüder, nachdem sie seit der Beerdigung ihres Vaters ein Jahr zuvor nicht miteinander gesprochen haben, mit elf Koffern, einem Drucker und einem Laminiergerät auf eine Versöhnungsreise. Während sie spirituelle Rituale mit Pfauenfedern probieren oder sich mit indischen Medikamenten betäuben, nähern sie sich einander an. Unter dem Einsatz indischen Pfeffersprays entzweien sie sich wieder und raufen sich letztlich vor dem Wiedersehen mit ihrer Mutter doch zusammen. Der trockene, immer wieder herrlich absurde Humor und das dementsprechend herunter gedrosselte Spiel der Darsteller, die bis ins Detail liebevoll arrangierten Bilder und die überaus schönen Zeitlupen sind mit sorgfältig ausgewählten Songs aus den 60ern und 70ern unterlegt. Letztlich ist „Darjeeling Limited“ auch eine Liebeserklärung an Indien, das in
die Geschichte den Anflug vom ganz alltäglichen subkontinentalen Chaos bringt.
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