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Zwei Soldaten, Richard
und Karl, in einem Arbeitslager in russischer Kriegsgefangenschaft. Die
Gespräche der jungen Männer drehen sich fast immer um
Richards Frau Anna. Richards Sehnsucht nach ihr, seine Erinnerung an
ihr Zusammensein und seine Hoffnung auf ein künftig besseres
gemeinsames Leben prägen schließlich den
unerfahrenen Karl. Ihm gelingt die Flucht aus der Gefangenschaft und
wie selbstverständlich sucht er Anna auf.
Diese glaubt ihren Ehemann tot. Nun steht Karl vor ihr und behauptet,
ihr Mann zu sein. Er ist ein Fremder – und doch so vertraut:
So viel weiß er von Anna und ihren intimen Wünschen.
Und sie hat doch auch so eine große Sehnsucht nach
Glück…
Rainer Simons optisch dichte Verfilmung der Novelle Karl und Anna von
Leonhard Frank ist zeitlos in kargem Schwarz-Weiß gehalten.
Bei seiner internationalen Premiere auf den 35. Berliner
Filmfestspielen 1985 gewann das schauspielerisch beeindruckende
Kammerspiel Die Frau und der Fremde als erster (und einziger) DEFA-Film
den goldenen Bären.
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