Die Frau des Leuchtturmwärters   I back I
     
   
Philippe Lioret, Frankreich 2004

 
mit Sandrine Bonnaire (Mabé Le Guen), Philippe Torreton (Yvon Le Guen), Grégori Derangère (Antoine Cassendi), Émilie Dequenne (Brigitte), Anne Consigny (Camille), Martine Sarcey (Jeanne heute), Nathalie Besançon (Jeanne), Thierry Lavat (Tinou), Béatrice Laout (Nicole), Christophe Kourotchkine (Lebras)  

 
 
Eine Frau kehrt zurück, um den Umzug für ihre Mutter zu organisieren. Mit der Lektüre eines autobiographischen Romans, von einem Unbekannten zugesandt, springt der Film zurück ins Jahr 1963. In eine Zeit also, wo die Bretonen noch vom Fischfang lebten. Bilder voller Schönheit dieser Natur, doch die Erzählung bricht das Idyll auf: Ein Fremder hat sich auf die Stelle eines Leuchtturmwärters beworben. Aber die bretonischen Inselbewohner misstrauen jedem, der nicht einer von ihnen ist. Inmitten seiner Einsamkeit fühlt sich der Neue magisch angezogen von Mabé. Doch auch zu ihrem Mann Yvon entwickelt sich eine Freundschaft, die das Gleichgewicht der Dorfgemeinschaft ins Wanken bringt. „Die Frau des Leuchtturmwärters“ erzählt die Geschichte einer Männerfreundschaft und einer unmöglichen Liebe. Dabei lässt er uns den Charme der bretonischen Landschaft entdecken, und ihrer Menschen. Es sind die kleinen Gesten, die ausweichenden, scheinbar bedeutungslosen Nebensätze, die Mimik der Akteure, in denen sich verschlossene und zugleich sensible Charaktere offenbaren. Nicht umsonst hat man das französische Kino als „Kino der Blicke“ bezeichnet. Regisseur Philippe Lioret und seine Schauspieler beherrschen meisterhaft diese Kunst.  
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