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Wie bereits der Titel andeutet, wird
dieser Film in fünf Episoden erzählt, die nicht nur Jahres-
sondern auch Lebensabschnitte symbolisieren. Hauptdarsteller scheint
ein kleiner Tempel auf einem idyllisch gelegenen Bergsee zu sein, wo
ein Mönch einen kleinen Jungen aufzieht, der ihm anvertraut worden
ist. Im Sommer zieht dieser, der Liebe wegen, in die große Welt
und als er im Herbst heimkehrt, hat er sich schuldig gemacht und wird
von der Polizei abgeholt. Erst als er im Winter zurückkommt, kann
er die Position des inzwischen verstorbenen Mönchs einnehmen, und
als eine verzweifelte Frau ihm ein Findelkind vor die Türe legt,
scheint es wieder Frühling zu werden...
In einer wunderschönen Metapher auf den Zyklus des Lebens
erzählt Kim Ki-Duk eine dem Buddhismus angelehnte
Lebensgeschichte, die den Kreislauf des Lebens wie vorherbestimmt
beschreibt. Der See wird dabei zur Metapher auf das Leben, er ist
einfach nur da und so wie die Jahreszeiten wechseln, wechseln auch die
Menschen, die auf ihm leben.
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